Gebäude: Geschichte: 1946 -1988: Höhen und Tiefen der DDR- Zeit

12. Juni 1961: Der Sophie- Scholl- Stein wird eingeweiht

1950 Am 7. Mai beging man noch unter schwierigen Bedingungen die 50-Jahrfeier der Schule; die Festveranstaltung fand im Volkshaus statt und das Programm wurde durch die Schüler gestaltet.
1954 nahm das Kulturensemble am Deutschlandtreffen der FDJ in Berlin teil.
1959 Eröffnung des Lehrschwimmbeckens in der Fichte- Schule
  - von 1958 - 1959 erfolgte der Bau zum größten Teil in Eigenleistung
  - die Bausumme wurde u. a. aus Lotteriemitteln erbracht (42.000,- M)
1959/60

wurde die bisherige achtklassige Mittelschule in eine allgemeinbildende zehnklassige Oberschule umgewandelt

1965 Mit dem polytechnischen Unterricht in den Betrieben wurde gleichzeitig die zehnjährige Schulpflicht für alle Schüler eingeführt.
1976 Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Schulsternwarte eingeweiht.
1978 Mit dem neuen Gesetz über die Landesverteidigung der Deutschen Demokratischen Republik (Verteidigungsgesetz) kam es zur Einführung des ZV-Unterrichtes und der massiven Werbung zur Gewinnung militärischen Berufsnachwuchses.
1984 Anlässlich des 35. Jahrestages der DDR wurde im Keller ein FDJ-Jugendklubraum eingerichtet.
1985  Im Mathematikunterricht wurde mit der Klassenstufe 7 der Taschenrechner eingeführt (Selbstbeschaffung für 123,- M)
1986 Die Zunahme der Ausreiseanträge von DDR-Bürgern führte zu der Anweisung, den betroffenen Schülern keine Originalzeugnisse auszuhändigen, sondern bei Anforderung nur auszugsweise Abschriften zu erstellen; FDJ- und Pionierausweise sollten abgegeben werden.
1987 Einrichtung eines Sprachkabinetts
  Seit Mitte der achtziger Jahre wurden an der Fichte-Schule spezielle Sprachklassen geführt, die bereits in der Unterstufe die russische Sprache erlernten.
1988 Am VIII. Pioniertreffen in Karl-Marx-Stadt nahmen 50 Schüler der Fichte-Schule teil, die zur gleichen Zeit Quartierschule war.

In den 70er und 80er Jahren wurde in das Gebäude so gut wie keine Gelder investiert. Die Mangelwirtschaft hinterließ ihre Spuren: ein marodes Gebäude und abgewirtschaftete Ausstattung waren die Folge.