Gebäude: Geschichte: 1885 - 1932

Historische Postkarte um 1900

1885 Am 1. Juni trat Direktor Enzmann sein Amt an (Schulgebäude an der Kirchstraße). Die Bürgerschule besuchten zu dieser Zeit 1.607 Schüler, die  in 38 Klassen unterrichtet wurden. Schon zu dieser Zeit war das Schulgebäude an der Kirchstraße überfüllt.
  Von 1895 - 1900 erfolgte eine beschleunigte Zunahme der Schülerzahlen (von 1.746 auf 2.163 Kinder).
1895 Beantragung der Anschaffung neuer Schulräume beim Stadtrat
1896 Am 22. April erteilt das Stadtbauamt an den Architekten Bürkl den Auftrag zu einem Bauentwurf.
1897 In der Sitzung vom 14. Juli wurde der Ratsbeschluss zur Errichtung des Schulgebäudes als Bürgerschule von den städtischen Kollegien genehmigt.
1898 Am 25. September (in der Festschrift von 1930 im Mittweidaer Tageblatt beruft man sich auf den 26. September) erfolgte der erste Spatenstich, parallel dazu hatten bereits Planier-Arbeiten begonnen, um entsprechende Baufreiheit zu schaffen.
1899

Am ersten Juli fand das Richtfest am Hauptgebäude statt.

 

 

1900
Am 23. April erfolgte die feierliche Einweihung.
Die neue Schule wurde als Bürgerschule eingerichtet, beherbergte aber bis 1908 in ihrem Nordflügel (Eingang Postgässchen) die Realschule.
1902 Ostern wurde, wie bereits vor dem Schulneubau dem Stadtrat angekündigt, der Übergang von der siebenklassigen zur achtklassigen Schule vollzogen
1908 beschloss der Schulausschuss in Mittweida Bezirksschulen einzurichten, wobei die neue Schule in "1. Bezirksschule" umbenannt wurde, ohne dass damit eine Rangfolge festgelegt wurde
1910 Einrichtung von Förderklassen für Knaben, die später die höhere Schule besuchen sollten
1913 Verbesserung der hauswirtschaftlichen Ausbildung durch die Einrichtung einer Kochschule
1916 Aus Ersparnisgründen legte man beide Bezirksschulen zusammen und unterrichtete nur noch in den Räumen der 1. Bezirksschule.
   In den zwanziger Jahren wurde die 1. Bezirksschule durch ein Übergangsgesetz zu einer allgemeinen Volksschule.
1931 Ende September trat die "Sächsische Notverordnung" in Kraft.
  Für die 1. Bezirksschule brachte die Notverordnung vom 21.September 1931 verschiedene einschneidende Veränderungen
1932 Am 22. Juli erfolgte der Ratsbeschluss, die 1. Bürgerschule umzubenennen, ab August führte sie den Namen  "Fichteschule". Am 7. September wurde die Ortsschulordnung für die Volksschulen in Mittweida in der Stadtverordnetensitzung ohne Zustimmung der Kommunisten angenommen